Schönstattzentrum Kahlenberg, Zu- /Umbau

Art des Dokuments
Ausschreibung / Bekanntmachung

Veröffentlicht am
16.02.2021

Angebotsfrist bis am
04.03.2021 08:30:00

Ort der Leistungserbringung
1190 Sulzwiese 1 (Wien)

Anzubietende Gewerke
Installationstechnik, Gas, Wasser, Heizung

Kurzbeschreibung
Baubeginn / GU: April 2021 - Bauende / GU: September 2022 Das Schönstattzentrum Kahlenberg besteht aus einem Bildungshaus und einer Gnadenkapelle. Es dient als Seminarzentrum und Erholungsstätte für Wallfahrer, Wanderer und Biker im Wienerwald, sowie Besuchern des Bistros, dass die am Ort wohnenden Marienschwestern betreiben. Das derzeitige Zentrum besteht aus drei Hauptgebäuden, die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Bestandsgebäude sind Massivbauten aus Beton und Ziegelmauerwerk mit Satteldächern, deren mittiger Flur gleichgeschaltete Räume erschließt. Diese Gebäude sollen weiterhin als Beherbergungsbetrieb und Kloster verwendet werden. Die Betriebsräumlichkeiten, wie Küche, Wäscherei, Lager, Vorbereitung etc. befinden sich derzeit vor allem im Keller des größten Hauses und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ein eingeschoßiger Holzzubau (Haus 4), der zur Gänze auf niederösterreichischem Grund liegt, soll zukünftig die zwei kleineren Bestandshäuser (Haus 2 und Haus 3) verbinden und barrierefrei erschließen. In dem neuen Zubau sind der Seminarbereich, ein Speisesaal und die neue Betriebsküche untergebracht, die auch mit dem Bestandsbistro verbunden ist. Mit dem Zubau werden die Geschosse der Bestandsgebäude durch einen Aufzug barrierefrei zugänglich gemacht. Das größte Bestandshaus (Haus 1) wird an der Südseite auf Kellerebene mit einem neuen Zugang, neuem Fluchtstiegenhaus und Aufzug erschlossen. Das innenliegende Stiegenhaus wird vom Keller bis ins 1. OG abgebrochen und in Abstellräume umgewandelt. Die Zimmer in diesem Haus werden haustechnisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Im EG werden durch Umbauten weitere Zimmer erschlossen, die Kellerräume werden adaptiert. Der Neubau (Haus 4) wird, da wo es aus Brandschutzgründen erforderlich ist, als Betonkonstruktion, sonst als Holzriegelbau ausgeführt. Wo es statisch erforderlich ist, werden Massivholzwände eingesetzt. Weiters sind ein teilweiser Fenstertausch sowie eine Fassadenüberarbeitung der Bestandshäuser geplant. In den neu errichteten Bauteilen werden zwei behindertengerechte Aufzugsanlagen (Haus 1 und Haus 4) errichtet.

zur Bekanntmachung

Interessante Gewerke